Meine
Geschichte

Ich bin in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen. Arbeit, Verantwortung, Leistung - das war von klein auf normal.

Aber zu Hause, vor allem mit meiner Mutter und meinem Großvater, war noch etwas anderes selbstverständlich. Eine Haltung, die heute etwas aus der Zeit gefallen klingt: Dass man auf das hören kann, was in einem wirklich los ist. Dass man der sein darf, der man ist - ohne ständig zu prüfen, ob das gerade passt. Und genau das - ein gesundes Verhältnis zu sich selbst und zu seinem wahren Naturell - ist viel mehr wert als jedes Bild, das man nach außen abgibt.

Mein Großvater war Unternehmer, Aufsichtsrat, Beirat. Beliebt bei den Menschen, die für ihn arbeiteten - und unbeeindruckt von dem, was sie und alle anderen sich von ihm gewünscht hätten. An seinem 80. hat er es selbst gesagt: Er hat einfach das gemacht, was ihm wichtig war.

Erst Jahre später habe ich verstanden, was das eigentlich bedeutet hat. Dass jemand das alles haben konnte - und sich von nichts davon definieren ließ.

Mir war damals nicht klar, wie ungewöhnlich das ist. Es war einfach mein Zuhause.

Wie ich hier
gelandet bin

Zwischen meinem zwanzigsten und meinem einundvierzigsten Lebensjahr habe ich in großen Organisationen gearbeitet. Vom Job als Barista - eigentlich als Übergangslösung gedacht - über Schichtleitung und Filialverantwortung bis zum Aufbau einer Vertriebsregion für eine digitale Handelsplattform. Zwanzig Jahre, davon elf bei einem Konzern. Ich habe lange daran geglaubt, dass die nächste Stufe die Antwort ist.

Bis ich gemerkt habe: Es funktioniert - aber nicht für mich.

Auf dem Weg zu mehr Erfolg, mehr Geld und mehr Anerkennung von Menschen, die ähnlich denken und nun mal die lautesten sind, habe ich mich selbst aus dem Blick verloren. Was mich tatsächlich erfüllt, ist etwas anderes: die Erfahrung, dass Menschen mit mir gemeinsam den Mut finden, hinzuschauen und sich auch die unbequemen Fragen zu stellen, um am Ende mehr sie selbst zu sein.

Damit ich dir dabei ein guter Wegbegleiter sein kann, habe ich eine Ausbildung zum Systemisch Integralen Coach gemacht. Was ich dort gelernt habe, über mich selbst und „wie Menschen so funktionieren”, würde den Absatz sprengen. Im Kern hilft es mir, drei Dinge zu sehen: Welche Prozesse und Muster im Handeln und Denken von Menschen ablaufen. Warum diese Muster und die Landkarten der Welt, die jeder von uns in sich trägt, von innen so schwer zu durchschauen sind. Und wie man jemanden tatsächlich begleitet, sodass das, was darunter liegt, sichtbar werden kann.

Im Juli 2025 habe ich nach elf Jahren Betriebszugehörigkeit beschlossen, dass es Zeit für Neues ist. Frust spielte dabei ganz klar auch eine Rolle, Angst vor dem, was kommt, gab es reichlich - und vor allem das starke Bedürfnis, endlich Ruhe zu haben und mich mit mir selbst und mit dieser Arbeit ernsthaft auseinanderzusetzen.

Diese Art von Arbeit kann ich nicht glaubwürdig anbieten, wenn ich sie selbst nicht lebe.

Was nicht heißt, dass dein Weg auch so aussehen muss. Es kann genauso gut sein, dass du bereits deine Richtung gefunden hast und einfach an einer Stelle feinjustieren willst, weil dich gerade etwas unruhig macht. Auch das ist ein Grund, hier zu sein.

Hier und
jetzt

Heute begleite ich Menschen, die genau an diesem Punkt stehen.

Nicht zwingend in der Krise. Vielleicht noch in dem Moment davor, in dem dir klar wird: So geht es nicht weiter.

Ich bin nicht jemand, der dir sagt, was du tun sollst - ich bin jemand, der mit dir hinschaut, ruhig, ehrlich, und mit dem Abstand, der dir vielleicht gerade fehlt.

Bis du selbst siehst, was vorher zu nah war, um es zu sehen.

Ich bin nicht fertig. Niemand ist das.

Aber ich bin weit genug auf diesem Weg, um dich ein Stück mitzunehmen.

Lass uns sprechen.

Die ersten 30 Minuten gehen auf mich.
Wir schauen in Ruhe, ob es passt.

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